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Glucosamin-Sulfat
Die heutige Ernährung weist häufig ein Defizit an Glucosaminen auf, wie sie der menschliche Organismus zusammen mit anderen Polysachhariden zum Aufbau seiner Knochen, Knorpelmasse, Haut, Nägel und Haare benötigt. Dieses Defizit trägt auch wesentlich dazu bei, dass sich überstrapazierte, erodierende Gelenkknorpel nicht mehr in ausreichendem Masse regenerieren können. Zum Ausgleich eignen sich Produkte, welche synthetische oder extrahierte Glucosamine enthalten.
Für Personen über 35, die sich gegen solche Mangelerscheinungen schützen wollen, empfiehlt sich eine jährliche, jeweils auf 3 Monate ausgelegte Kur mit einer Tagesdosis von 400 bis 600 mg Glucosamin. Wo bereits arthritische Beschwerden bestehen, empfiehlt sich dagegen eine Intensivkur mit 1200 bis 1800 mg Glucosamin pro Tag, verteilt auf jeweils drei Einzeldosen von je 400 bis 600 mg morgens, mittags und abends. Diese Kur sollte sich über gut vier bis sechs Monate hinziehen, da es bei vielen Betroffenen sehr lange dauert, bis sich die ersten Regenerierungserfolge im Befinden niederschlagen. Nach Abklingen der Beschwerden sollte die Kur noch während zwei Monaten weitergeführt und danach jährlich während drei Monaten als Präventivkur (siehe oben) wiederholt werden.
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