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Haifischknorpel
Als Alternative zu synthetisch gewonnenen Glucosaminen können Präparate aus der Knorpelmasse des Haifischs eingenommen werden. Dieser Substanz wird in China nachgesagt, dass sie Wirkstoffe enthalte, die nicht nur den Hai, sondern auch den Menschen von einer ganzen Reihe gesundheitlicher Gefahren zu schützen vermöge. Es muss offen bleiben, wie weit sich diese These durch experimentelle Untersuchungen bestätigen lässt. Anderseits haben jedoch klinische Tests ergeben, dass Haifischknorpel einen erhöhten Schutz vor Osteoarthritis wie auch vor rheumatoider Arthritis bietet und dass seine Polysachharide die Regeneration von Knorpelmasse fördern können.
Bei präventivem Gebrauch empfiehlt sich eine Dosis von 1000 bis 2000 mg pro Tag dies ebenfalls in Kuren von ca. 3 Monaten pro Jahr , während im Falle von Osteoarthritis drei Einnahmen in jeweils gleicher Menge pro Tag angezeigt sind. Haifischknorpel kann auch mit Glucosamin und Chondroitin kombiniert werden.
Anzumerken bleibt, dass die Verwendung von Haifischknorpel bei vielen Tierschützern verpönt ist, weil sie befürchten, dass der Hai damit in seiner Existenz bedroht sei. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Bedrohung dieser Tierart geht vielmehr vom sogenannten «Beifang» aus, bei dem Haie in Fangvorrichtungen geraten, die für andere Fischarten bestimmt sind. Als Folge davon werden Jahr für Jahr gegen 600'000 Tonnen Haie völlig nutzlos weggeworfen. Dabei fallen die vergleichsweise geringen Mengen, die für die Herstellung von Knorpelpulver benötigt werden, überhaupt nicht ins Gewicht.
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