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Was ist und wie wirkt Chitosan?
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Pionierländer Japan und USA
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Kontraproduktiv handelnde Gesundheitsbürokratie verweigert Zulassung
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Die Krux falscher Erwartungen und Versprechungen
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Hohe Fettabsorptionskraft bestätigt
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Haut-, Haar- und Zahnpflege ein noch wenig bekanntes Anwendungsgebiet von Chitosan.
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Die effizienteste und günstigste Variante: reines Chitosan-Pulver!
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Buchhinweis
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Bezugsquellen Präparate
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Was ist und wie wirkt Chitosan?
Das aus den Chitinschalen von Garnelen und anderen Kleinkrebsen gewonnene Chitosan verfügt über die Eigenschaft, Fettstoffe dauerhaft zu binden. Diese Fähigkeit behält der Stoff auch im Verdauungstrakt des Menschen bei. Auf diese Weise können Nahrungsfette gebunden und abgeführt werden, ehe sie in den Stoffwechsel gelangen. Ein faszinierendes Nahrungsergänzungsmittel also für übergewichtige Personen und solche, die ihr Körpergewicht besser kontrollieren wollen.
Nahrungsfette, die nicht verdaut werden, werden nicht metabolisiert, gelangen nicht in die Blutbahnen und können sich im Körper nicht als Fettdepots ablagern. Schon seit langem kennt man bestimmte Mineralien und Nahrungsfasern, welche die Eigenschaft haben, im Magen-Darm-Trakt Fette zu binden und diese der Verdauung zu entziehen.
Zu den effizientesten Substanzen mit dieser Eigenschaft zählt das Chitosan, welches aus dem Chitin von Schalentieren vorzugsweise Garnelen bzw. Crevetten hergestellt wird. Bei diesem Herstellungsprozess werden die Schalen zunächst gereinigt, danach fein gemahlen und in einer alkalischen Lösung aufgeschlossen. Beim letzteren dieser Prozesse wird das Acetyl aus dem Rohmaterial herausgelöst, was dem Fertigprodukt die Fähigkeit verleiht, Fettsäuren zu binden. Die mit den Fettstoffen |
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eingegangene Verbindung ist dabei so stabil, dass die Chitosan/Fett-Klümpchen sich dem Verdauungsprozess entziehen und den Körper unverdaut verlassen können.
Vom Chitin zum Chitosan
Qualität und Fettbindekraft des Produkts sind um so besser, je höher die Reinheit und je feiner die Mahlgrade sind. Dies lässt sich in einem Vergleich leicht an der Korngrösse und vor allem auch an der Farbe erkennen: Je heller das Pulver, desto besser und effizienter ist in der Regel das Produkt. Hochwertiges Chitosan vermag ein Vielfaches seines Eigengewichts - Produkte höchster Qualität ein mehr als Zehnfaches - an Fettstoffen zu binden.
Die Bezeichnung "Chitin" geht auf den französischen Forscher C. Rougier zurück, der im Rahmen seiner Forschungsarbeiten auch auf die Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung des Rohstoffs zu Chitosan stiess. Allerdings dauerte es noch weit über 100 Jahre, bis die Eignung des Produkts als Nahrungsergänzungsmittel erkannt wurde. Zuvor war Chitosan während Jahrzehnten als effizientes Filtermaterial für die Elimination von Fettstoffen in verschiedensten industriellen Anwendungen eingesetzt worden.
Erst in den späten Siebziger Jahren verfiel der amerikanische Wissenschaftler Dr. Ivan Furda auf die Idee, Chitosan für die menschliche Ernährung einzusetzen. In verschiedenen Versuchen konnte er den Nachweis erbringen, dass der Fettbinde-Effekt auch im Magen funktionierte und zwar so gut, dass die Klümpchen aus Chitosan und Fett auch von der Galle nicht mehr aufgelöst werden konnten.
In weiteren Untersuchungen konnten noch zusätzliche Benefits des Chitosans ermittelt werden. So vermag die Substanz - allerdings vorwiegend als Folge ihrer Fett- und Säurebindekraft - auf indirektem Wege auch den LDL Cholesterinspiegel zu senken, regulierend auf die Produktion von Harnsäure einzuwirken und zur Stabilisierung des Blutdrucks beizutragen. Positive Effekte werden dem Chitosan auch bei äusserlichen Anwendungen - so namentlich bei der Wundpflege - zugeschrieben, wo nicht zuletzt die Biokompatibilität des Produkts zum Tragen kommt. |
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