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Was ist und wie wirkt Chitosan?

Pionierländer Japan und USA

Kontraproduktiv handelnde Gesundheitsbürokratie verweigert Zulassung

Die Krux falscher Erwartungen und Versprechungen

Hohe Fettabsorptionskraft bestätigt

Haut-, Haar- und Zahnpflege — ein noch wenig bekanntes Anwendungsgebiet von Chitosan.

Die effizienteste und günstigste Variante: reines Chitosan-Pulver!

Buchhinweis

Bezugsquellen Präparate

Pionierländer Japan und USA


Es waren in der Folge namentlich japanische Forscher und Ernährungsphysiologen, die das Produkt erprobten, weiter perfektionierten und schliesslich auf den fernöstlichen Märkten einführten. Von dort gelangte das Präparat zurück auf den amerikanischen Markt, der sich wegen der verbreiteten Fettleibigkeit im Lande als sehr aufnahmefähig erwies. Chitosan ist heute auf dem amerikanischen und den fernöstlichen Märkten stark verbreitet und wird von vielen Betroffenen mit gutem Resultat angewendet.

Als sehr harzig erweisen sich dagegen die Bestrebungen zur Einführung des Produkts in Europa: Anfänglich wurde es zwar in mehreren europäischen Ländern vertrieben, doch dann wurden einige unseriöse Anbieter darauf aufmerksam, die es in den höchsten Tönen als Universal-Schlankheitsmittel anpriesen. Dies veranlasste die Gesundheitsbehörden, den Vertrieb von Chitosan einzuschränken oder zu verbieten.

In der Schweiz und in Deutschland ist das Präparat ebenfalls nicht zum Vertrieb zugelassen. Dies, weil es seinen fettbindenden Eigenschaften zufolge als "Anti-Nährmittel" gilt und damit nicht in die Zuständigkeit der für die Zulassung von Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel verantwortlichen Gesundheitsbehörden fällt. Umgekehrt ist Chitosan aber auch kein Medikament, wie dies namentlich von verschiedenen Behörden in der
Schweiz geltend gemacht wird. Vielmehr handelt es sich um einen reinen Ballaststoff, der nicht verdaut und damit auch nicht metabolisiert wird. Es widerspricht somit pharmakologischen Grundsätzen, hier von einem Medikament zu sprechen.

Kontraproduktiv handelnde Gesundheitsbürokratie verweigert Zulassung

Diese groteske Situation ist denn auch dafür verantwortlich, dass das Präparat in verschiedenen europäischen Ländern nicht auf den Markt gelangen kann. Was sehr zu bedauern ist. Denn für viele Personen, die an Übergewicht leiden, wäre Chitosan ein ideales Mittel zur Gewichtskontrolle und – unter der Voraussetzung einer fettreduzierten Ernährung – zur sanften Gewichtsreduktion. Zugleich wäre die Substanz erheblich kostengünstiger als die wesentlich teureren Medikamente, mit welchen eine im Endeffekt analoge Wirkung erzielt wird. Und ausserdem sind die potenziellen Nebenwirkungen erheblich kleiner als bei einem Produkt, welches in die Stoffwechselvorgänge eingreift.

Die Sache ist um so unverständlicher, als damit die verbreitete Anwendung einer Substanz blockiert wird, die angesichts der verheerenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die das Übergewicht Jahr für Jahr verursacht, eine ausserordentlich positive Rolle spielen könnte. Tatsächlich hängt ein Grossteil der als so genannten "Zivilisationskrankheiten" bekannten gesundheitlichen Beschwerden und Todesursachen - wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Hirnschlag, Arthritis, um nur die wichtigsten zu nennen - direkt oder indirekt mit dem Übergewicht zusammen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Feststellung, dass die Ablehnung von Chitosan als Nahrungsergänzungsmittel von schweizerischen Gesundheitsbehörden unter anderem mit dem cholesterinsenkenden Effekt der Substanz begründet wurde - die im wesentlichen auf einem Missverständnis über die Funktionsweise der Substanz beruht. Es verging kein Jahr, da wurde von ein und derselben Behörde ein Margarineprodukt zum Verkehr zugelassen, dessen cholesterinsenkende Wirkung nicht nur akzeptiert wurde, sondern ausserdem in der Werbung für das Produkt noch ausgelobt werden darf!

Anzumerken bleibt, dass Chitosan in der Regel gut verträglich ist, kaum unerwünschte Nebenwirkungen zeigt und - unter der Voraussetzung einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme - auch in grösseren Mengen gut vertragen wird. Zur Erreichung einer optimalen Wirkung sollten Chitosan und Chitosan-Präparate etwa eine halbe Stunde vor opulenten Mahlzeiten bzw. dem Verzehr von Speisen mit hohem Fettanteil mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Diese Form der Einnahme hat den Vorteil, dass die Substanz zusätzlich einen leicht appetithemmenden Effekt entfaltet.