KONTAKT AKTUELLE THEMEN AKTUELLE BUCHLITERATUR HOME
BEZUGSQUELLEN SUPPLEMENTE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL BÜCHER-BESTELLSCHEIN

DHEA — ein Basishormon zur Erhaltung von Spannkraft und körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit

Empfehlungen zur Anwendung und Dosiering

Buchhinweis

Präparate Bezugsquellen

DHEA – ein Basishormon zur Erhaltung der Spannkraft
und zur Stärkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit

Dehydroepiandrosteron – kurz DHEA genannt – ist ein natürliches Hormon, welches von der Nebennierenrinde des Menschen produziert wird. DHEA ist der hormonelle Ausgangsstoff für die Bildung verschiedenster weiterer Hormone mit spezifischem Wirkungsspektrum. Darunter befinden sich auch das weibliche Östrogen und das männliche Testosteron. Den Höhepunkt der DHEA-Produktion erreicht der Mensch mit 25 Jahren; danach bildet sich diese kontinuierlich zurück.


Im Alter von 80 Jahren produziert der Organismus nur noch 5 Prozent der einstigen Maximalmenge. Die Einnahme von synthetisch hergestelltem DHEA trägt denn auch wesentlich zu einer Stimulierung vitaler Organfunktionen bei – und damit zu einer höheren Krankheitsresistenz, einer besseren körperlichen Leistungsfähigkeit sowie zur Steigerung der Libido und zur Verlangsamung des Altersprozesses

Das Basishormon DHEA wurde bereits im Jahre 1934 entdeckt. Zunächst allerdings wurde die Sub-
stanz massiv unterschätzt, da ihr keine eindeutigen Funktionen und Wirkungen zugeordnet werden konnten. Dies änderte sich schlagartig, als 1986 erste Studien veröffentlicht wurden, die einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen DHEA-Spiegel und einem erhöhten Herzinfarkt-Risiko aufzeigten.

1995 stellte der bekannte Hormon- und Tumorforscher Dr. William Regelson an einer dreitägigen Welt-konferenz über DHEA die vielbeachtete These auf, wonach Menschen bei einer gezielten Einnahme von Melatonin und DHEA ihr Leben um bis zu 30 Jahre verlängern könnten.

Seither erfreut sich das Hormonpräparat DHEA – welches von der amerikanischen "Food and Drug Administration" aufgrund der 1994 vom Kongress beschlossenen "Dietary Supplement Health and Education Act" als Nahrungsergänzungsmittel freigegeben wurde – bei amerikanischen Konsumenten grösster Beliebtheit.

Im Rahmen von Kurzzeit-Experimenten, Doppelblind-Tests und Befragungen von Personen, die DHEA seit längerem einnehmen, konnten mehrheitlich positive Wirkungen auf allgemeine Befindlichkeit, Gesundheit, Spannkraft, Kreislauf und Libido festgestellt werden. Zahlreiche Testpersonen gaben an, dass sie sich durch die Wirkung des Hormons deutlich jünger, leistungsfähiger und unternehmungs-
lustiger fühlen.

Wie wirkt DHEA?

Dehydroepiandrosteron ist ein eigentliches Basis- oder Schlüsselhormon, welches von der äusseren Schicht der Nebennieren direkt ins Blut und dadurch in Zellen und Organe gelangt. Es dient als Grund-stoff für die Bildung einer Vielzahl weiterer Hormone mit klar definierbarem Wirkungsspektrum – so unter anderem des männlichen Geschlechtshormons Testosteron und des weiblichen Pendants Oestrogen.

Dadurch erklärt sich auch die vielfältige Wirkungsweise von DHEA. Denn der Prozess des Alterns und die damit verbundene Leistungsabnahme und Verlangsamung nahezu aller Prozesse im menschlichen Organismus sind zu einem sehr grossen Teil hormonell bedingt: Je weniger Hormone der Körper ausschüttet, desto mehr verlangsamen sich die somatischen Abläufe und desto anfälliger wird der Organismus in der Regel auf störende Einflüsse.

Wird dagegen das Basishormon DHEA in ausreichender Menge produziert oder zugeführt, so steht genügend "Rohmaterial" für die Produktion der zur Steuerung des Körperhaushalts unerlässlichen Hormone zur Verfügung, was zu einer Stimulierung des ganzen Organismus führt. Dies äussert sich bei vielen Menschen darin, dass sie sich bedeutend jünger fühlen, über mehr körperliche und geistige Energie verfügen und sich von gesundheitlichen Beeinträchtigungen schneller erholen.

Ein Phänomen übrigens, das man in der Sportmedizin seit jeher kennt: Ein junger, durchtrainierter Körper ist nach Krankheiten oder Unfällen schneller wiederhergestellt als ein alter und erschlaffter. Dies deckt sich übrigens auch mit der Feststellung, die einzelne DHEA-Konsumenten bei Krankheiten und Unfällen machten: Die Medikamente wirkten besser und konnten in der Dosierung reduziert werden; die Regenerationsfähigkeit des gesamten Organismus war signifikant besser.

Welchen Nutzen bringt DHEA?

Da einerseits die Wirkungsweise von DHEA empirisch und experimentell erst seit wenigen Jahren systematisch erforscht wird, anderseits jeder menschliche Organismus ein Unikat darstellt, das auf Nahrungsmittel, Nahrungszusätze und Medikamente sehr individuell reagiert, lassen sich zum Effekt von DHEA keine sicheren und allgemeingültigen Aussagen treffen. Bei Umfragen unter Anwendern dieser Substanz wurde jedoch mehrheitlich eine allgemeine Verbesserung des Gesamtbefindens festgestellt. Besonders häufig wurden dabei die folgenden positiven Wirkungen genannt:

• Stärkung der geistigen Frische und der Gedächtnisleistung.

Stimulierung der Lebensfreude; Milderung von Phasen der Lustlosigkeit und depressiven Zuständen.

• Positive Auswirkungen auf den Kreislauf und Stärkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Stärkung des Immunsystems, das heisst der körperlichen Resistenz gegen Krankheiten aller Art.

Unterstützung von Diät- und Revitalisierungskuren sowie Förderung der Rekonvaleszenz nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Erhaltung und Stärkung der weiblichen und männlichen Libido sowie der Potenz des Mannes.

Verlangsamung des Altersprozesses und Verleihung eines jugendlicheren, frischeren Aussehens.

Vermittlung neuer Energie und Schaffenskraft für Personen, die tagsüber häufig oder chronisch von Müdigkeit geplagt werden.

In Ärztekreisen geht man ausserdem davon aus, dass DHEA durch die Förderung von Androgen- und Oestrogenbildung zur Erhöhung der Knochendichte – und damit zur Stärkung der Knochen wie auch zur Verringerung des Osteoporose-Risikos beitragen kann.


Wichtig: Die Produkt-Qualität

Bei DHEA kommt der Qualität des Produkts eine zentrale Rolle zu. Denn gegenwärtig befindet sich unter diesem Begriff auch viel minderwertige Ware auf dem Markt – wie beispielsweise Yamswurzel-Extrakte, die vom menschlichen Körper nicht in DHEA umgewandelt werden können.

Grundsätzlich sollten DHEA-Präparate synthetisch oder halbsynthetisch produziert sein und pharma-
zeutisch reines DHEA enthalten. Dieses wiederum sollte einen extrem feinen Mahlgrad aufweisen, da dieser die Gesamtoberfläche des Produkts und damit dessen Absorption durch den Organismus bestimmt. Beste Qualitäten liegen heute bei 5 Mikron. Diese verfügen über eine 9 mal grössere Oberfläche als die derzeit handelsüblichen 15 Mikron-Erzeugnisse.

Im weiteren sollten hochwertige DHEA-Präparate sogenannte "slow release"-Eigenschaften aufweisen. Diese bewirken, dass sie ihre Wirkstoffe nicht auf einmal, sondern im Verlaufe mehrerer Stunden freigeben. Und schliesslich ist auch darauf zu achten, dass die DHEA-Wirkstoffe mit einem Schutzfilm überzogen sind, der dafür sorgt, dass diese nicht von den Magensäften zerstört, sondern erst im Darm freigesetzt werden und von diesem aufgenommen werden können.