Überleben unter härtesten klimatischen Bedingungen
Die Vermehrung der Maca-Pflanzen erfolgt über Samen. In der Blütezeit tragen die Pflanzen an bis zu 20 starken, verzweigten Rispen viele kleine Blüten bis zu 1000 Stück pro Rispe. Nach der Befruchtung entstehen aus den Blüten kleine Schoten, in welchen die Samen sie ähneln in ihrer Form etwa den hierzulande bekannten Buchweizenfrüchtchen heranreifen.
Maca ist im Prinzip eine einjährige Pflanze, doch hängen Vegetationszeit, Reifung und Ernte stark von den klimatischen Bedingungen ab. Sind diese ungünstig, so erfolgt die Fruchtbildung und Reifung erst im zweiten Jahr. Dies erstaunt um so weniger, wenn man weiss, dass diese Pflanzen in einem kargen Gebiet mit sehr hartem Gebirgsklima vorkommen in Höhen zwischen 3800 und 4500 Metern über Meer, wo sonst nur noch wenige Pflanzen gedeihen.
Zur Erhaltung der Art unter diesen schwierigen Bedingungen ist das Gewächs auf eine starke Samenproduktion angewiesen: Eine gesunde Maca-Pflanze produziert über 20'000 winzige Samen, die in ihrer Gesamtheit knapp 15 Gramm wiegen. Beobachtungen von Botanikern zufolge erfolgt die Befruchtung der Blüten teils durch kleine Fliegen, teils durch Selbstbestäubung. Auch hiermit hat also die Natur für das Überleben der Art vorgesorgt. |