Schmerzpunktpressur - Hilfe für Schmerzpatienten

Schmerzpunktpressur? Wenn es sowieso schon weht tut auch noch draufdrücken?

In diesem Beitrag möchte ich auf den Sinn dieser "Schmerz-Weg-Drücktechnik" eingehen und versuchen den Unterschied zu anderen System wie zum Beispiel der Akupressur, Triggerpunkttherapie, Tenderpoints, Osteopathie oder Chiropraktik herausstellen.

Die Schmerzpunktpressur ist Bestandteil einer relativ neuen Art der Schmerztherapie

Mit dieser Schmerztherapie soll eine Neuentwicklung im Umgang mit Wirbelsäulenverschleiß, Gelenkverschleiß und den daraus resultierenden Schmerzen eingeleitet werden. Zwar gibt es im Bereich der manuellen Therapie und der Massage ähnliche Ansätze. Jedoch zielen diese anderen Ansätze auf die direkt betroffenen Muskeln oder Gelenke.

Die Schmerzpunktpressur hingegen, zielt aber nicht nur darauf ab, die akuten Schmerzen zu beseitigen. Vielmehr ist diese Therapie eingebettet in eine Vorgehensweise, die dem Patienten nicht nur Schmerzfreiheit sondern auch gesunde Gelenke und eine gesunde Wirbelsäule bis zum Lebensende bringen soll.

Wie alles Neue begegnet diese Therapie in der öffentlichen Diskussion zunächst einmal Skepsis – in der Praxis beweist diese Schmerztherapie jedoch ihre Wirksamkeit.

Leider treten immer wieder Übertreibungen in den Berichten auf. Aber bei der hier vorgestellten Therapie kann jeder Patient innerhalb von etwa 30 Minuten selbst herausfinden, was Wahrheit und Übertreibung ist. Innerhalb dieser 30 Minuten wird im Rahmen der Erstbehandlung die genaue Ursache der Schmerzen diagnostiziert.

Damit ist es in mehr als 90 Prozent der Fälle möglich, die derzeitigen Schmerzen völlig oder auf einen nur noch minimalen Restschmerz zu vermindern.
Man kann es kaum glauben, dass diagnostizierte Schädigungen (z.B. Arthrose, Wirbelgleiten, Bandscheibenschäden, Impingementsyndrom, usw.) für den Erfolg dieser Therapie fast keine Rolle spielen.

Es ist dabei auch fast "egal", ob die Patienten bereits operiert oder mit anderen Methoden austherapiert wurden. Genauso wenig kommt es (in den meisten Fällen) darauf an, ob Wirbelgleiten, Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Kalkablagerungen, Gelenkentzündungen oder Nervenentzündungen vorliegen. Auch Fehlstellungen von Geburt an, Fibromyalgie und Beinlängenunterschiede, hindern die erfolgreiche Anwendung der hier vorgestellten Therapie nicht.

Auch bei den soeben aufgelisteten Diagnosen kann in über 90 Prozent der Fälle (ebenfalls schon im Rahmen der Erstbehandlung) eine Schmerzminderung von 70 bis 90 Prozent erreicht. Die herrschende Meinung geht nämlich davon aus, dass die aufgelisteten Schädigungen ursächlich für die Schmerzen seien, bei denen die multimodalen Ansätze (Hausarzt, Facharzt, Chirurgie, Physiotherapie) nicht zum Ziel führen. Allgemein ist man der Ansicht, dass die Schmerzen dauerhaft (chronisch) werden könnten und es dann nur noch möglich sei, mit Opiaten eine Linderung der gefühlten Schmerzen herbeizuführen. Auch die Überlegungen, psychische Überlastungen könnten die Ursachen für Schmerzen sein, führen in die Irre. Denn diese Überlastungen können immer nur Auslöser aber niemals Verursacher der Schmerzen sein.

Ziel der Schmerzpunktpressur-Therapie ist es, 90 Prozent der am häufigsten auftretenden Schmerzzustände zu beseitigen - wenigstens aber erheblich zu mindern.

Mit Hilfe dieser speziellen Schmerzpunktpressur können folgende Syndrome, Erkrankungen und Schmerzzustände beseitigt oder gemildert werden:

  • Kopfschmerzen
  • Kopfdrehschmerzen
  • Migräne
  • Schiefhals
  • Nackenschmerzen
  • Augenschmerzen (muskelbedingte) 
  • Steifnacken
  • Trigeminusneuralgie
  • Kiefergelenkschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Frozen Shoulder
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisellenbogen 
  • Golfellenbogen
  • Ellenbogenschmerzen (allgemein)
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schmerzen in Fingergelenken
  • Schmerzen im Daumengelenk
  • Handgelenkbeschwerden
  • Karpaltunnelsyndrom
  • SMS-Daumen
  • Rückenschmerzen (entlang der gesamten Wirbelsäule)
  • Schmerzen am Brustbein
  • Interkostalneuralgie
  • Ischialogie
  • Morbus Bechterew
  • Schmerzzustände in Folge einer Skoliose (die Skoliose selbst muss anders therapiert werden)
  • Spinalkanalstenose
  • Gleitwirbel
  • Hexenschuss
  • Hüftgelenksschmerzen
  • sogenannte "Innenmeniskusschmerzen"
  • sogenannte "Außenmeniskusschmerzen"
  • Knieschmerzen 
  • "Jumpers knee" (Springerknie)
  • "Läuferknie"
  • Fußgelenkschmerzen aller Art
  • Joggerschienbein (Knochenhautreizung, Knochenhautentzündung) 
  • Krampfwade
  • Restless Legs
  • Achillessehnenreizung
  • Achillessehnenentzündung
  • Fersensporn
  • rheumatische Schmerzen
  • Weichteilrheumatismus
  • Parkinson (die Schmerzpunktpressur wirkt zum Teil auch sehr gut bei neurologischen Erkrankungen!)
  • Schmerzen in Folge und bei Multipler Sklerose (MS) 
  • alle Arten von Phantomschmerzen

Man sollte aber daran denken, dass z.B. Rheuma oder Morbus Parkinson durch die Schmerzpunktpressur natürlich nicht verschwinden, sondern dass die ihnen zugeschriebenen Schmerzen reduziert werden können.

Als Nebeneffekt der Therapie treten in einer Vielzahl Fällen Verbesserungen des Zustandes ein. Beobachtet wurde dies bei Tinnitus, Zähneknirschen, Sehfähigkeit. Haltungsfehlern, Ansteuerung bei MS und Parkinson, körperlicher Müdigkeit, ADS, Therapieresistenz bei Akupunktur und Homöopathie, Niedergeschlagenheit, "sexueller Müdigkeit", Depression, eingeschlafenen Gliedmaßen und Niedergeschlagenheit.

Wie kann das sein?

Die Schmerzen warnen meist nur und sind nur selten Zeichen einer Schädigung.
Ich bin überzeugt davon, dass sehr viele Schmerzen nichts anderes sind, als die Mitteilungen der Gelenke und Wirbelsäule darüber, dass bei Beibehaltung der gegenwärtigen Situation eine Schädigung eintreten kann.

So können die Schmerzen mit einer der Ölkontrollleuchte im Auto verglichen werden. Missachtet man dort diese Warnung kann dies zu Motorschäden führen.

Folglich ist es geradezu als widersinnig zu betrachten, dass man mit Schmerzmitteln und gegebenenfalls noch schlimmeren Methoden versucht, diese Warnung zu unterdrücken. Ich bin nicht gegen Schmerzmittel generell. Ich bin aber gegen Schmerzmittel ohne etwas an den Ursachen zu ändern. Insofern sind Schmerzmittel in den allermeisten Fällen für mich nur eine kurzfristige akute Maßnahme.

Richtiger wäre es nach den Ursachen zu suchen.

Sie sollten lernen, die Schmerzen als Warnungen Ihres Körpers zu interpretieren.
Hören Sie auf Ihren Körper. Fangen Sie an zu verstehen, was Ihnen Ihr Körper mitteilen will.

Während einer Schmerztherapie mittels Schmerzpunktpressur können Sie die Kenntnisse erlangen, mit denen Sie die Mitteilungen Ihres Körpers verstehen.

Sobald man diese Sprache erlernt hat, wird aus dem Schmerz, den man nicht mehr ertragen will, eine Information des Körpers über eine Ursache für den Schmerz. Diese Interpretation nun wiederum ermöglicht es, den Schmerz an seiner Quelle (der Ursache) zu packen und anzugreifen. Allein dieses Umdenken macht den Minuteneffekt der Therapie auch bei schon lang andauernden Schmerzzuständen möglich.

Am Anfang von Goethes Faust ist zu lesen: „Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehn!“

Genau diese Aussage sollten Sie übernehmen und selbst ausprobieren, wie gut und schnell die Schmerzpunktpressur wirkt. Bei allem aber sind Sie als Patient für den weiteren Erfolg der Therapie verantwortlich.

Denn Sie müssen die weiteren Übungen, die für Sie speziell zusammengestellt wurden, durchführen. Nur so kann das neu hergestellte muskuläre Gleichgewicht gefestigt und erhalten werden.

Mehr Informationen zum Thema

 

Die Wahrheit über klinische Studien und Statistiken und wie diese "zustande" kommen

 
 
 

 
 
 
 
Arthritis ist heilbar!

von René Gräber

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Antibiotika

Stumpfe Wunderwaffen?

von René Gräber

 

Antibiotika

 
 
 
 
 
 
 

 

  

Chitosan

Was bringt das?

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

L-Carnitin

Einnahme, Dosierung und Wirkung

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Schmerzpunkt-
pressur

Hilfe für Schmerzpatienten

 

 

 
 
 
 
 
 
 

Störfelder

aus gesundheitlicher
Sicht