Energielosigkeit und Müdigkeit - Ursachen

Energielosigkeit und Müdigkeit können eine Vielzahl verschiedener Ursachen haben. Diese können ebenso aus dem psychischen wie aus dem physischen Bereich stammen.

Psychisch gehen vor allem das Burnout-Syndrom, Depressionen sowie Lichtmangel mit Mattigkeit und erhöhtem Schlafbedürfnis einher. Dabei sind häufig hormonelle Regelkreise gestört, die Stimmungen und den Wach-Schlaf-Rhythmus betreffen. Burnout oder allgemeiner Stress führen zu einer Dauerbelastung des Körpers und zur Auslösung der sogenannten Fight-and-Flight-Reaktion, deren Hauptspieler das Adrenalin ist. Unter dem ständigen Einfluss von Adrenalin und Cortison werden die Energiereserven des Körpers stark belastet. In der Folge kommt es zu Energiemangel und Müdigkeit.

Ein weiterer äußerer Einfluss ist Lichtmangel. Dieser herrscht vor allem, wenn im nordeuropäischen Winter die Tage kürzer werden und die Sonne weniger scheint. Das Gehirn reagiert auf die Dunkelheit mit der verstärkten Bildung von Melatonin, welches für eine dauerhafte Müdigkeit sorgt und sogar in eine Winterdepression führen kann.

Physiologische Ursachen für Energielosigkeit und Müdigkeit betreffen häufig einzelne Organe oder Organsysteme. Allgemein gilt, dass es sich bei Müdigkeit um ein sehr unspezifisches Symptom handelt. Es kann prinzipiell bei fast jeder Erkrankung auftreten. Bei einigen Erkrankungen leiden Patienten jedoch verstärkt unter diesen Symptomen. Akute Infektionen und chronische Entzündungen werden vom Immunsystem bekämpft und dabei wird sehr viel Energie aufgewendet.

Erschöpfung und Müdigkeit sind das Signal, dass der Körper Ruhe braucht, um die Erkrankung zu besiegen. Auf der anderen Seite kann ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen Müdigkeit verursachen. Dies tritt zum Beispiel auf bei Vitamin B12-Mangel, Folsäuremangel und Eisenmangel. In der Folge kommt es in allen drei Fällen zu einer Anämie (Blutarmut) mit verringerter Sauerstoffversorgung. Dadurch fühlt sich die betreffende Person schwach und müde.

Herz- und Lungenleiden führen ebenfalls häufig zu einer gestörten Sauerstoffversorgung sowie zu Schlafstörungen und Angstzuständen.

Unruhiger und schlechter Schlaf zehrt den Körper weiter aus und verursacht eine allgemeine Schwäche.

Eine der häufigsten Ursachen für Energielosigkeit und Müdigkeit ist jedoch eine Störung der Schilddrüse. Ein Mangel an TSH (Schilddrüse-stimulierendes Hormon) im Gehirn oder die ungenügende Bildung von Schilddrüsenhormonen führt zur sogenannten Schilddrüsenunterfunktion. Da das Organ jedoch die Schaltstelle des Energiestoffwechsels des Menschen ist, können Energiereserven nicht mehr angelegt werden. In der Folge fehlt es dem Patienten an Kraft und Antrieb. Erschöpfung und Müdigkeit sind die Folge. Besonders wichtig ist im Zusammenhang mit Problemen der Schilddrüse, dass Tumore im Gehirn oder im Organ zusätzlich ausgeschlossen werden sollten.

Zum weiterlesen: Schlapp? Müde? Erschöpft? Schluss damit! 

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