Quecksilberentgiftung

Proteine, Mineralien, Fette, Antioxidantien und Ergänzungsstoffe: Lesen Sie hier, welche ernährungsphysiologischen Faktoren Sie bei einer DMPS-Behandlung beachten sollten, um nicht nur eine effektive Quecksilberentgiftung, sondern auch die dringend erforderliche Regeneration Ihres Körpers zu erreichen.

Quecksilberentgiftung: Tipps und Grundregeln im Überblick

Ein wichtiger Punkt bei der Quecksilberentgiftung mit DMPS ist die Ernährung. Hier sollten Milchprodukte und zuckerhaltige Nahrungsmittel grundsätzlich gemieden werden. Gleiches gilt für industriell verarbeitete Lebensmittel und für die meisten Getreidearten, insbesondere Weizen. Versuchen Sie nicht, während der DMPS-Quecksilberentgiftung zu fasten, denn das könnte zu Komplikationen führen. Auch bei Vegetariern zeigt sich die Risikoneigung während der Quecksilberentgiftung erhöht - es sei denn, der Proteinspiegel der betreffenden Personen ist vergleichsweise hoch.
Wer seinen Proteinspiegel mit Hinblick auf die Quecksilberentgiftung gezielt erhöhen möchte, kann dies mit Weizenprotein bewirken. Dazu werden zwei gehäufte Esslöffel des Proteins in Flüssigkeit angerührt und ein- bis zweimal pro Tag als Protein-Drink verzehrt. Mit der Proteinzufuhr sollte zwei Wochen vor dem Entgiftungsprogramm begonnen werden. Zusätzlich können Sie täglich mehrere Löffel frisch gemahlener Leinsamen zu sich nehmen, um den Körper mit essenziellen Fettsäuren zu versorgen und gleichzeitig die Darmtätigkeit zu stimulieren. Denn immerhin verlassen 90 Prozent des Quecksilbers bei einer Entgiftung den Körper mit dem Stuhl!

Mineralien, Spurenelemente, Fette und mehr

Wie in allen anderen Lebenssituationen, so ist auch während der Quecksilberentgiftung auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen zu achten. Bestimmte Enzyme beispielsweise binden zwar Schadstoffe, benötigen dazu aber einen metallischen Gegenspieler, der ihnen hilft, ihre Funktion als Katalysator zu erfüllen. Ein Mangel an Magnesium oder Natrium beispielsweise führt dazu, dass der Körper sich weitaus schwerer entgiften lässt. Auch Selen und Zink sind für die Quecksilberentgiftung essenziell. Um hier eine ausreichende Grundversorgung während der Entgiftung sicherzustellen, sollten Sie Ihren Mineralstatus feststellen lassen. Dies ist gleich zu Beginn der Entgiftung zu empfehlen und sollte 6 bis 12 Wochen nach Beginn der Behandlung erneut erfolgen. Üblicherweise wird dazu eine Haaranalyse durchgeführt.

Auch hochwertige Fette werden für einen reibungslosen Entgiftungsprozess benötigt. Der Körper bekommt alle Fette, die er benötigt, wenn Sie kalt gepresste Öle verwenden. Fetthaltige Samen und Früchte wie Sonnenblumenkerne, Sesam, Nüsse und Avocados sind ebenfalls als Lieferanten essenzieller Fettsäuren bekannt. Eier, Geflügel und andere Fleischsorten runden den Speisezettel ab. Beim Kauf sollten Sie allerdings auf Bio-Produkte achten, um den Körper nicht unnötig mit Rückständen von chemischem Dünger und Spritzmitteln zu belasten.

Vitamine und Knoblauch

Von Bedeutung für die Quecksilberentgiftung sind überdies die Vitamine C und E, deren Einnahmemenge je nach Lebenssituation variiert. Vitamin C empfiehlt sich in Mengen von 250 bis 500 Milligramm, die mit den Mahlzeiten aufgenommen werden. Aktive Sportler nehmen eine Vitamindosis von 1.000 Milligramm idealerweise 15 bis 30 Minuten vor dem Training ein. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Vitamin-C-Pulver, das in Wasser gelöst auch über den Tag verteilt getrunken werden kann.
Um die Nebenwirkungen der Ausleitungsreaktion zu mindern, sollten Sie besonders am Tag der DMPS-Injektion auf eine ausreichende Vitamin-E-Zufuhr achten. Gleiches gilt für den Tag danach. Vitamin E wird als Antioxidans die Zellmembranen vor Oxidationsprozessen schützen und freie Radikale unschädlich machen. Zudem neutralisiert es einige Schwermetalle, zu denen auch Quecksilber gehört.
Die Vitamine C und E können gleichzeitig eingenommen werden. Eine zusätzliche Selen-Einnahme sollte allerdings nur mit zweistündigem Abstand erfolgen. Um die gewünschte Wirkung der Vitamine zu erzielen, sind sehr große Mengen erforderlich, die sich nicht mit der normalen Nahrung erreichen lassen. Hier sind Injektionen, Tabletten, Kapseln oder Pulver zu empfehlen.

Auch der Verzehr von Knoblauch ist im Rahmen der Quecksilberentgiftung sinnvoll. Greifen Sie hierbei jedoch lieber zur echten „Knolle“ als zum industriell gefertigten Präparat. Drei Zehen pro Tag gelten für die Entgiftung als ideal.
Chlorella oder Chitosan zum Entgiften des Bindegewebes
Chlorella und Chitosan sind ebenfalls für den Entgiftungsprozess von Bedeutung. Die Alge Chlorella beispielsweise besitzt neben ihrem hohen Proteinanteil auch Chlorophyll und andere Inhaltsstoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Chlorella ist in Pulverform erhältlich. Noch bequemer in der Verwendung sind allerdings Chlorella-Tabletten oder Chlorella-Kapseln. Achtung ist bei der Verwendung von Chlorella jedoch immer dann geboten, wenn die Alge nach dem Verzehr unangenehm „aufstößt“ oder sogar Übelkeit verursacht. Dann sollten Sie die Einnahme von Chlorella sofort einstellen, da möglicherweise eine Überempfindlichkeit besteht. Ist dies der Fall, können Sie auf Chitosan ausweichen, das in der Quecksilberentgiftung ähnlich wie Chlorella wirkt.

DMPS: Anwendung und Häufigkeit

DMPS ist als Injektionslösung und in Kapselform erhältlich. DMPS-Injektionen werden mit einer Dosierung von 3 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht langsam appliziert. Die Injektionen erfolgen im Abstand von vier bis sechs Wochen. Kapseln werden üblicherweise mit einer Wirkstoffmenge von 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht dosiert. Nehmen Sie eine entsprechende Menge der Kapseln einmal wöchentlich, morgens auf nüchternen Magen ein. Doch egal, auf welche Weise Sie mit DMPS entgiften, bei jeder Einnahme oder Injektion sollten Sie reichlich trinken. Hierzu empfiehlt sich stilles, idealerweise lauwarmes Wasser. Als Grundsatz gilt überdies: Die Behandlung kann erst beginnen, wenn alle Amalgamfüllungen entfernt worden sind!

Da DMPS nicht von allen Menschen gleich gut vertragen wird, kann alternativ auch PCA-Spray verwendet werden. Dieses wird täglich oder jeden zweiten Tag mit vier über den Tag verteilten Sprühstößen unter die Zunge appliziert. Sinnvoll ist PCA-Spray als Alternative beispielsweise für Menschen mit Erkrankungen im Bereich des zentralen Nervensystems und für Kinder.

 

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