Das Problem Schlaflosigkeit und Schlafstörungen

Immer mehr Menschen leiden unter Schlaflosigkeit und Schlafstörungen, welche bereits als sogenannte "Zivilisationskrankheiten" angesehen werden können. Der Teufelskreis aus wenig Schlaf, Stress und massiver Beeinträchtigung des Wohlbefindens verringert nicht nur die Leistungsfähigkeit im Beruf, sondern belastet auch oft das Privatleben.

Therapie von Schlafstörungen

Bis zu 30 % der Erwachsenen und bereits mehr als 40 % der Menschen über 65 Jahren leiden unter diesen schwerwiegenden Erkrankungen und deren Folgen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage an Schlafmitteln rapide angestiegen ist, was Ärzte mit Sorge verfolgen.

So seien es die Patienten, die nach diesen Mitteln fragen, da die Schulmedizin bei der Therapie von Schlafstörungen hauptsächlich auf diese Medikamente zurückgreift.

Diese Form der Behandlung birgt jedoch auch einige Gefahren, denn wer Schlafmittel exzessiv konsumiert, läuft schnell Gefahr, davon abhängig zu werden. Außerdem bekämpfen viele dieser Mittel oft nur die Auswirkungen, nicht aber die Ursachen der Schlafstörungen. Dabei ist Schlaf zur Erholung wichtig - auch als "Erholung" für das Gehirn.

Ursachen von Schlafproblemen

Eine ungesunde Lebensweise gilt als einer der Hauptauslöser für Schlafstörungen. Dazu zählt beispielsweise Stress im Berufs- sowie im Privatleben oder auch das langjährige Arbeiten im Schichtbetrieb. Organische oder psychische Erkrankungen können ebenfalls der Auslöser für Schlafprobleme sein, ebenso wie Konflikte oder einschneidende Ereignisse im sozialen Umfeld eines Betroffenen. Im Beitrag: Ursachen von Schlafstörungen gehe ich genauer auf einzelne Aspekte ein.

Wodurch definieren sich Schlafstörungen?

Der deutsche Durchschnittsbürger begeht seine Nachtruhe gegen 23 Uhr und schläft nach einer Einschlafphase von ca. 15 min. ca. Nacht. 7 – 8 Stunden pro Nacht. Starke Abweichungen von dieser Norm gelten bereits als Schlafstörung, jedoch betonen Experten immer wieder, dass dieses beschriebene Schlafmodell nicht zwingend als die natürlichste Form in Sachen Schlafrhythmus angesehen werden sollte.

Laut Medizinern kann bereits von einer Einschlafstörung gesprochen werden, wenn die Einschlafphase in der Regel länger als 30 min. andauert. Eine Durchschlafstörung äußert sich dadurch, dass Betroffene mehr als dreimal in der Woche aufwachen, bevor sechs Stunden am Stück geschlafen wurde. Jedoch sollte man bedenken, dass diese bei uns als Störung angesehenen Schlafformen in manchen Ländern ganz normal sind oder waren. Geschichtlich betrachtet war es sogar überlebenswichtig, in der Nacht aufzuwachen, um nach dem brennenden Feuer oder der Anwesenheit potenzieller Feinde zu sehen.

Unsere Leistungsgesellschaft trägt sicherlich einen großen Teil zu solchen Erkrankungen bei. Wer seinen Lebensstil nicht ändern kann oder möchte, sollte immer medizinischen Rat einholen. Auch Sport oder eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Therapieform kann bei diesen ernst zu nehmenden Problemen helfen.

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